5 Fragen, die man einer Mama nicht stellen sollte

Als Mama hat man es nicht immer leicht. Oft wissen Fremde scheinbar mehr, was gut für das eigene Kind ist. Denken sie immerhin. Oder aber man wird nach ziemlich intimen Dingen gefragt. Hier mal die Top 5 der Fragen, die wir Mamas nicht mehr hören können und wollen.

„War es geplant oder ein Unfall?“

Ein Kind ist nie ein Unfall. Man kann Kinder einladen, in sein Leben zu treten. Manchmal schaffen es die Kleinen aber eben auch ohne diese Einladung. Aber auch bei Letzterem: Es soll keinen Unterschied machen, ob vorher lange geplant wurde oder ob es so „passiert“ ist. Überhaupt: Warum traut sich jeder, das einen zu fragen? Darauf einfach mal die Gegenfrage stellen: Und wie läuft’s denn bei euch mit der Verhütung?!

„Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“

Herumsitzen, dem Kind beim Schlafen zusehen und Däumchen drehen. Vielleicht nebenher mal was im Haushalt machen und sonst eben nichts. Vorsicht, Ironie! Für alle Unwissenden: Kinder wollen beschäftigt, gefüttert, gepflegt und geliebt werden! Viel Zeit für einen selbst bleibt da nicht. Tatsächlich hatte ich noch nie in meinem Leben so wenig Zeit für mich, seitdem ich Mutter bin.

„Denkst du nicht, dass du falsch erziehst?“

Nein. Wir Mamas erziehen und lieben nach bestem Gewissen. Jede Mama auf ihre Art und Weise und mit ihren Mitteln. Das Wohl des Kindes sollte dabei immer im Vordergrund stehen. Da gibt es keine Diskussion. Und über unsere Erziehung wollen wir sowieso nicht diskutieren. Nette Tipps und Vorschläge – gerne, aber Diskussionen mit Klugscheißern (am besten mit kinderlosen) – nein, danke!

„Bereust du die Entscheidung, ein Kind zu haben?“

Und wieder ganz klar nein. Natürlich gibt und wird es immer wieder Momente geben, an denen wir an unsere Grenzen kommen und davon träumen, was wäre wenn… Aber ein Kind bereut man nicht. Punkt. Ein Lächeln, eine Umarmung, eine Berührung reichen aus und wir sind die stolzesten Mamas überhaupt.

„Wie ist der Sex nach der Geburt?“

Eine ziemlich intime Frage, oder? Das sieht das Umfeld aber meistens irgendwie ganz anders. Kaum lädt man die ersten Besucher zu sich ein, wird die Frage ganz beiläufig in den Raum geworfen, ganz so wie die Frage nach dem neuen Schlafrhythmus. Bye, bye, Intimssphäre. Auch hier einfach lächeln und mal genauso direkt zurückfragen.

Welche Fragen könnt ihr nicht mehr hören oder gehen euch zu weit? Und wie reagiert ihr darauf? Ich bin auf eure Erfahrungen gespannt!

3 Kommentare zu „5 Fragen, die man einer Mama nicht stellen sollte

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