Das alles wusste ich vorher nicht: 12 Fakten über das Stillen

  1. Muttermilch passt sich automatisch den Bedürfnissen des Babys an: In den ersten Tagen nach der Geburt benötigt das Baby besonders viele Antikörper, um sein Immunsystem aufbauen und stärken zu können. Das Kolostrum, eine Art Vormilch ist darauf perfekt abgestimmt! Im Sommer, wenn das Baby mehr Durst hat, möchte es von selbst öfter, dafür aber kürzer, an die Brust. Die Milch ist dann wässriger und macht weniger satt, stillt dafür aber den Durst. Die Muttermilch verändert sich mit der Zeit immer wieder (fetthaltiger, wässriger, mehr Antikörper bei Krankheit und so weiter) und passt so immer perfekt zu den aktuellen Lebensumständen des Babys.
  2. Direkt nach Geburt sollte Frau das Kind so oft wie möglich anlegen, damit die Milchproduktion ordentlich angekurbelt wird. Da kann es anfangs schon vorkommen, dass das Baby einem mehrmals in der Stunde am Busen hängt und man gefühlt nichts anderes mehr macht, als zu stillen
  3. Saugt das Baby an der einen Brust, läuft meistens auch die andere kameradschaftlich mit
  4. Wer stillt, kommt nicht herum, einen Still-BH samt passenden Still-Einlagen zu tragen – und das rund um die Uhr. Auch nachts…

    „Ein Baby braucht anfangs nichts anderes als Muttermilch zum Trinken“

  5. Muttermilch ernährt das Baby. Im Normalfall benötigt es in der ersten Zeit nichts anderes zusätzlich – kein Wasser, keinen Tee oder gar künstliche Ersatzmilchnahrung. Denn wie oben schon geschrieben, ist die Muttermilch immer perfekt auf das Baby abgestimmt
  6. Mit jedem Mal trinken bzw. ausstreichen oder abpumpen produziert der Busen neue (und mehr) Muttermilch nach. Das heißt im Klartext, durch beispielsweise Milch, die abgepumpt, aber letztlich nicht vom Baby getrunken wird, entsteht eine Überproduktion, die nach und nach wieder abgebaut werden muss. Die Erkenntnis: „Never change a running system!
  7. Manchmal läuft die Muttermilch einfach so, oft in den unpassendsten Momenten: Beim Essen, während dem Baden, in der Umkleidekabine und so weiter…

    „Stillen verbraucht täglich rund 600 Kalorien zusätzlich“

  8. Stillen kann mit Leistungssport verglichen werden. Rund 600 Kalorien mehr verbraucht der Körper, stillt er ein Baby. Das bedeutet im Durchschnitt etwa einen täglichen Verbrauch von einem Drittel mehr an Kalorien

  9. Milchstau hat man nicht, weil man zu viel oder zu wenig stillt, sondern meistens entsteht er aufgrund von Stress, Unruhe und innerer Anspannung
  10. Die meisten Babys stillen sich nicht von alleine mit unter einem Jahr ab. Schon rein biologisch gesehen, benötigt ihr kleiner Körper und dessen rasende Entwicklung die wichtigen Inhaltsstoffe aus der Muttermilch. Dass es auch Ersatznahrung hierfür gibt, können Babys natürlich nicht wissen

    „Stillen ist mehr als Muttermilch“

  11. Stillen ist so viel mehr als „nur“ Nahrungsaufnahme. Stillen bedeutet für ein Baby Nähe, Wärme, Vertrautheit, Ruhe, Trost, Liebe

  12. Je nach Wachstums- und Entwicklungsschub benötigen Babys mehr und intensivere Stillmomente als sonst. So gibt es Tage und Nächte, in denen sie nur noch selten gestillt werden möchten und plötzlich fordern sie für eine gewisse Zeitspanne wieder mehr. Manchmal dann auch im Stundentakt. So plötzlich wie dieses Bedürfnis kommt, geht es auch wieder – von ganz allein

Jetzt seid ihr gefragt: Was war für euch beim Thema Stillen neu oder was hat sich dann sogar als ganz anders herausgestellt? Ich bin auf eure Erfahrungen gespannt!

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