7 Tipps und Tricks für die Zeit nach der Geburt

Ein Thema ist in unseren Köpfen allgegenwärtig: Die Geburt. Wie fühlt sich eine Wehe an, wie groß werden die Schmerzen sein und schafft man das alles ganz aus eigener Kraft? Die Zeit nach der Geburt spielt dabei eine weit weniger bedeutende Rolle. Das Wochenbett gehört irgendwie dazu. Wie wichtig (und schön) diese erste Zeit mit Baby wirklich ist und was wir im Nachhinein oft bereuen, realisieren wir meist zu spät. Hier sind die sieben besten Tipps und Tricks, damit alle dank guter Vorbereitung das Wochenbett ganz entspannt genießen können:

1. Baby-Bürokratie

Ganz dem Motto „Was weg ist, ist weg“ sollte man so viel wie möglich vor der Geburt erledigt haben. Und dazu zählen vor allem die ganzen bürokratischen Hürden: Kindergeld, Elterngeld, Elternzeit beantragen und und und. Das meiste davon ist dank Online Service ganz bequem von daheim aus zu erledigen. Ein kleiner Tipp noch: Von Vorteil ist es auch, schon in der Schwangerschaft die Augen nach einem guten und freien Kinderarzt offen zu halten.

2. Masterplan Wochenbett

Auch über das Wochenbett, also über die erste Zeit nach der Geburt, kann und sollte man sich schon in der Schwangerschaft seine Gedanken machen: Wie stelle ich mir speziell die ersten Tage und Wochen mit Baby zu Hause vor? Inwiefern kann mich mein Partner unterstützen, wie sehr die Familie im Haushalt helfen? Wie stelle ich mir die ersten Besuche am Wochenbett vor bzw. vielleicht möchte ich die erste Zeit nur zu dritt genießen? Über all das, also über Wünsche, aber auch über gemeinsame Sorgen, muss auch mit dem Partner gesprochen werden. Und dann auch die Familie eingeweiht werden, damit es später keine bösen Überraschungen gibt.

3. Sinnvolle Geschenke, zum Beispiel Hilfe im Haushalt

Ja, man unterschätzt die erste Zeit mit Baby gerne einmal. Kochen, putzen, Wäsche waschen, einkaufen, und so weiter… All das macht nun einmal keine Pause, nur weil da plötzlich ein süßes Baby im Bett liegt. Und auch der Partner hat das Recht, die erste gemeinsame Zeit mitzugenießen, anstatt Superman spielen zu müssen. Gerade dann bietet es sich an, Unterstützung anzunehmen. Zum Beispiel kann man sich anstatt der 22. Rassel ganz gezielt Hilfe in Form von einmal Wohnung putzen, einen Großeinkauf erledigen, eine leckere Mahlzeit und so weiter von seinen Mitmenschen wünschen. Einige Ideen hierzu findet ihr auch hier.

4. Vorkochen

Apropos leckere Mahlzeit: Wer in der Schwangerschaft noch mobil ist und Zeit und Lust hat, kann die letzten Tage und Wochen auch dazu nutzen, reichlich Essen vorzukochen. Denn das spätere Stillen verbraucht täglich rund 600 Kalorien mehr im Durchschnitt! Andere Fakten rund um das Stillen gibt es auch hier zum Nachlesen. Statt Diät zu halten, muss man als frisch gebackene Mama tatsächlich erst einmal ordentlich futtern. Da freut man sich über jedes zuvor eingefrorene bzw. eingekochte Gericht!

5. Der gesunde Lieferservice für die hungrige Mama

Deutlich bequemer (aber dafür auch teurer) geht es natürlich auch, wenn man sich dank Lieferservice leckeres Essen direkt ans Wochenbett bringen lässt. Aber Achtung: Statt Fastfood sollte es dann doch schon Reichhaltiges und Gesundes sein. Spezielle Lieferservices für Wöchnerinnen gibt es mittlerweile zum Glück so einige. Einfach einmal online nachsehen, was es da so in der Nähe gibt.

6. Umstandsmode: Wiedersehen macht Freude

Wer denkt, dass die Kilos nach der Geburt wie von Zauberhand direkt verschwinden, der irrt. Vor allem die Körperproportionen aus der Schwangerschaft bleiben oft doch noch eine gefühlte Ewigkeiten (Stichwort Rückbildung), ehe man auch nur in die Nähe seiner damaligen Figur gelangt. Deshalb die Umstandsmode aus der Schwangerschaft für die Zeit nach der Geburt am besten gleich anbehalten. Auch wenn man sich auf die schicke, figurbetonte Kleidung freut, einige Wochen mehr oder weniger machen die Umstandshose auch nicht fetter. Und bequemer ist die Umstandsmode im Bett, in dem man sich die erste Zeit nach der Geburt eh erst einmal befinden sollte, sowieso.

7. Körperhygiene: Weniger (Duft) ist manchmal mehr

Last but not least: Kosmetika. Gerade im Wochenbett sollte man auf stark parfümierte Kosmetika verzichten. Das Baby will Mama riechen, ja, es braucht sogar Mamas Duft. Er beruhigt, verspricht Nähe und Geborgenheit. Deos, Shampoos und Körpermilch, die nach Kokosnuss, Himbeere & Co. riechen, sind deshalb nichts. Es gibt zum Glück ja auch genug „cleane“ Kosmetikprodukte, mit denen man sich ganz ohne Geruch genauso frisch fühlt.

Habt ihr alle Vorbereitungen für die Geburt schon getroffen? Fehlt vielleicht der ein oder andere Punkt auf meiner Liste? Oder was würdet ihr rückblickend anders machen? Lasst es mich wissen und kommentiert einfach direkt unter diesen Beitrag.

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Bloggen bei WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: