Worauf ich als Mama alles verzichte und warum

Mama zu sein ist ein Vollzeitjob. Was aber wirklich hinter diesem Satz steckt, wissen oft nur die Mamas selbst. Denn ganz ehrlich: Vor allem mit Baby verzichten wir die erste Zeit auf so einiges. Warum wir das überhaupt tun, wegen dieser Muttergefühle vielleicht? Naja, lest selbst.

Auf was ich ganz persönlich mit Baby verzichte

…auf Schlaf: Von wegen ein Klischee! Als Mama ist jede Stunde Schlaf kostbar. Während man sich sonst auf das Wochenende gefreut hat (mal wieder ausschlafen und so), ist dem Baby natürlich egal, welcher Wochentag gerade ist.

…auf Alkohol: Klar, in der Schwangerschaft sowieso nicht und ebenso während der Stillzeit heißt es auch weiterhin für mich „Finger weg vom Alkohol!“. Der eigene Körper freut sich über so viel Gesundheit, aber manchmal könnte man doch ein Glas Wein vertragen, oder?

…auf Freizeit: Mit den Mädels shoppen, mit dem besten Freund ins Kino oder ein Date mit dem Liebsten. Mit Kind muss all das im Vorfeld erst einmal gut organisiert werden. Und dann hat man doch irgendwie ein schlechtes Gewissen, wenn man alleine das Haus verlässt.

…auf Schmuck: Ja, sogar auf das. Lange Ohrringe, glitzernde Armbänder und funkelnde Halsketten – wie die Elster im Nest kann auch ein Baby all dem Schmuck an Mamas Körper nicht widerstehen. Nach einigen schmerzhaften Erfahrungen trage ich aktuell nur noch dezente Ohrstecker. Und selbst die waren schon in der kleinen Babyhand…

…auf Zeit für sich: Oh ja, die kommt wirklich viel zu kurz! Erst mit Kind wird einem eigentlich bewusst, wie viel Zeit man früher für sich selbst hatte. Sei es ein entspanntes Bad, in aller Ruhe ein Buch lesen oder sich einfach mal etwas Leckeres kochen – mit Kind wird daraus eher eine schnelle Dusche, ein sehnsüchtiger Blick auf den Buchtitel muss genügen und zum Essen gibt es die aufgewärmten Reste von gestern.

Und warum all das?

Natürlich könnte man auch all diese Punkte mit Baby ausleben. So könnte ich Krümel die Flasche geben anstatt zu stillen, damit ich mir wieder das ein oder andere Gläschen Rotwein gönnen könnte. Ich hätte mehr Schlaf, wenn ich Krümel das ein oder andere Mal einfach schreien lassen würde. Ich könnte so viel Schmuck tragen, wie ich wollen würde, wenn ich einfach einen gewissen Sicherheitsabstand zu meinem Baby einhalten würde. Und ich hätte endlich wieder mehr Zeit, um mich mit Freunden zu treffen und etwas für mich zu machen, wenn ich Krümel in die Hände eines Babysitters oder ihn in die Kita geben würde. Ich könnte, hätte, würde… aber ich tue es nun einmal nicht. Denn all das, über das ich nun geschrieben habe, ja, sind definitiv Verzichte, aber alle werden von mir freiwillig gemacht. Denn ich will die Zeit mit meinem Baby genießen, nichts verpassen. Unsere Kinder bleiben immer unsere Kinder, aber Babys sind sie nur ein Jahr. Und dieses eine Jahr geht nun einmal viel zu schnell vorbei.

Mehr zu dem Thema findest du auch hier: „Daran erkennst du, dass du jetzt eine Mama bist“.

6 Kommentare zu „Worauf ich als Mama alles verzichte und warum

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